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Ledermedaille für die C-Juniorinnen!
Die sechs besten Teams der Schweiz trafen in der Vorrunde in zwei Dreiergruppen an, wobei sich die ersten beiden für die Halbfinals vom Sonntag qualifizierten. Die Sharks, die mit dem mit Abstand jüngsten Team antraten, bekamen es in dieser Vorrunde mit Gempen und Herisau zu tun.
Gegen beide Teams entwickelten sich sehr ausgeglichene Spiele. Leider fehlte den Sharksgirls noch die Cleverness um gegen Gempen eine 3:1-Führung und gegen Herisau dreimal einen Eintorevorsprung über die Zeit zu retten. Mit dem Minimum von einem Punkt und dem gegenüber Herisau besseren Torverhältnis erreichten sie dennoch äusserst knapp das Halbfinale. Dort wartete das stark favourisierte Piranha Chur auf die Toggenburgerinnen.
Im Kampf David gegen Goliath hatten die Nesslauerinnen nichts zu verlieren und so traten sie auch auf. Dank einer tollen Defensivleistung, einem riesigen Willen und einer unglaublichen Effizienz stand es, was keiner für möglich hielt, kurz vor der Pause 3:0 für die Sharks. Leider führte dann eine kleine Unachtsamkeit kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer der Churerinnen. Wie allen klar war, musste man bei gereizten Piranhas mit deren Sturmlauf in Halbzeit zwei rechnen. Und so kam es leider auch. Schon kurze Zeit nach der Pause fiel auch schon der Ausgleich. Piranha einmal in Schuss, kombiniert mit mehreren vermeidbaren Fehlern der Sharks, das konnte nicht mehr gut gehen. So mussten die Nesslauerinnen trotz der besten Saisonleistung als Verliererinnen vom Feld. Neues Ziel war es noch mit einem Sieg und der Revanche gegen Gempen, eine Medaille nach Hause mitzunehmen.
Das Spiel gegen Gempen war dann leider nicht mehr zu vergleichen mit der Darbietung gegen Piranha. Die Sharks wirkten müde und konnten den Gegnerinnen vor allem im Offensivspiel nicht Paroli bieten! Trotzdem führten die Nesslauerinnen 2:0, doch Gempen drehte das Spiel und ging mit 3:2 in Führung. Dank einer etwas besseren Leistung in den letzten zehn Minuten der zweiten Halbzeit gelang den Sharks nochmals der Ausgleich. So kam es zur fünfminütigen Verlängerung. Manch einer stellte sich schon auf ein Penaltyschiessen ein, als 41 Sekunden vor Schluss eine Gegnerin in bester Position vor dem Tor zum Schuss kam. Mit dem Golden Goal zerstörte sie die Medaillenträume der Sharks!
Natürlich war die Enttäuschung im Moment riesig, doch schon in kurzer Zeit wird der Stolz, das viertbeste Team der Schweiz zu sein, die Enttäuschung ablösen und überwiegen. Herzliche Gratulation zum tollen Turnier!
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