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28.10.2018

Mit nur 1 Punkt in die Winterzeit


Das Herren II beisst sich an der Manndeckung der beiden Gegner die Zähne aus und ergattert lediglich einen Punkt. Sowohl gegen Eschenbach als auch gegen Widnau wäre mit etwas mehr Abschlussqualität mehr möglich gewesen.

Kategorie: Herren II
Erstellt von: Beat Hug

Zur Zeitumstellung auf die Winterzeit wurde den Sharks heute die ganz frühe Spielzeit zugewiesen. Wenn man auf das ausgefüllte, fast leere Teamblatt sah, musste man allerdings  zu dem Schluss kommen, dass auf Sommerzeit umgestellt wurde und gleich mehrere Sharks deshalb die Abreise zum Spielort verschlafen haben. Beim Rundumblick in der Garderobe wurde wohl dem ein oder anderen ebenfalls etwas bange, schien doch die Halloween-Nacht nicht überall ganz spurlos vorbeigezogen zu sein, was sich in sehr kleinen Augen oder einer fetten Beule am Kopf zeigte.

Herren II : UHC Eschenbach 6:6
Gegen das Team aus der anderen Seite des Ricken hatten es die Sharks bisher noch nie zu tun gehabt. Und schon in den ersten Minuten zogen die Eschenbacher eine enge und konsequente Manndeckung auf und versuchten den Nesslauern keinen Platz für ihr Aufbauspiel zu gewähren. Wie schon in vergangenen Spielen gegen Teams mit dieser Taktik taten sich die Toggenburger mit dieser Spielweise äusserst schwer und sahen sich gezwungen das Glück in Einzelaktionen zu suchen. Dies gelang zu Beginn auch ganz gut wodurch die Sharks mit 3:1 in Führung gingen. Doch bis zur Pause mussten noch zwei Treffer zugelassen werden, wobei einer davon ein grosses Geschenk der Haie war.
In der zweiten Halbzeit übernahmen dann vermehrt die Eschenbacher das Spieldiktat und gingen dann auch prompt in Führung. Während einer Zweiminutenstrafe gegen die Nesslauer ergab sich dann eine womöglich rekordverdächtige Situation, bildeten die zwei Ältesten (beide 42) im Team das wohl älteste Boxplay-Duo in den Annalen des Schweizer Unihockeys. Das Oldie-Duo machte seine Sache aber ausgezeichnet und musste keinen Treffer zulassen. Kurz vor Spielschluss konnten die Nesslauer dann ihrerseits eine Überzahlsituation bei einem Freistoss ausnutzen und den umjubelten Ausgleichstreffer erzielen.

Herren II : Widnau Gators III 3:7
Gegen die altbekannten Gators aus Widnau erwartete die Nesslauer wiederum eine hartnäckige Manndeckung. Zudem sind die Rheintaler bekannt dafür gut und aus allen Lagen zu schiessen. Da das Team aus Widnau eine Verjüngungskur erfahren hat, wurden die Nesslauer nun von der ersten Sekunde an eng gedeckt, wodurch sich für die Sharks kaum Anspielstationen ergaben. Im Gegensatz zur ersten Partie gelangen nun den Haien auch keine Einzelaktionen mehr und sie mussten sich bis zur Pause mit einem 1:3 Rückstand anfreunden. In der zweiten Halbzeit nahmen sich die Sharks nun vor etwas mehr Anspielsituationen zu erlaufen und so doch noch die Wende herbeiführen zu können. Als dann zwei Minuten vor Schluss eine Strafe gegen Widnau ausgesprochen wurde, ersetzten die Nesslauer den Torhüter durch einen weiteren Feldspieler und spielten so mit 4 gegen 2 Feldspieler. Doch in dieser Situation bekundeten die Haie nun etwas Pech, landete ein toller Abschluss doch nur an der Torumrandung statt im Tor. Mit diesem Anschlusstreffer zum 3:4 wäre kurz vor Schluss wieder alles möglich gewesen für die Toggenburger. Doch noch in Unterzahl nutzten die Widnauer einen Ballgewinn und schoben den Ball in das verwaiste Tor. Im Anschluss gelangen dann den Rheintalern gar nochmals zwei Treffer zum etwas hohen, aber doch verdienten Sieg.

Die Nesslauer mussten also heute Sonntag mit nur einem Punkt nach Hause reisen und sollten beim Internationalen Unihockeyverband (IFF) den Antrag stellen, die Manndeckung auf dem Kleinfeldspiel verbieten zu lassen um künftig wieder vermehrt Platz für ihr Kombinationsspiel vorzufinden. Andere Optionen wären jedoch konditionell zuzulegen oder wieder mit grösserem Kader an die Spiele zu reisen. Wer das Herren II kennt weiss, dass dabei der Antrag beim IFF wohl die grössten Chancen hätte.

Es spielten: R.Rust; S.Pfiffner, M.Kläger, F.Huser, B.Hug; P.Hug, K.Roth, N.Roth

Es fehlten: M.Schwarb (die Pauke), Y.Koller (Weltenbummler), S.Ravaioli (böse Zehe), S.Gross (Bänder dehnen), M.Zimmermann (Frauenflüsterer), M.Frischknecht (lahmer Catenaccio), L.Röder (Regelkunde), A.Schoch (Fire&Ice auf dem Rettenbachgletscher)

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