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23.01.2019

Erster Punktverlust der Sharks Damen


Nach einem 4:3-Sieg nach Verlängerung lassen die Sharks Damen das erste Mal in dieser Saison einen Punkt liegen. Nachdem der souveräne Leader im letzten Drittel noch einen 1:3 Rückstand aufgeholt hatte, sicherten sie sich den Zusatzpunkt nach 50 Sekunden in der Verlängerung.

Kategorie: Damen
Erstellt von: Chrigi Kuendig

Von allen knappen Siegen in der bisherigen Saison war der 4:3-Erfolg in Reinach wohl das engste Spiel. In den letzten Spielminuten konnten die Sharks den Vorsprung in Extremis über die Ziellinie retten, somit konnte auch im Rückspiel in der Büelen in Nesslau ein enges Spiel erwartet werden. Wie bereits im letzten Match gegen Bronschhofen taten sich die Toggenburgerinnen aber schwer mit dem Toreschiessen. Sie spielten sich zwar einige Chancen heraus, aber nichts Zwingendes. Auch auf der anderen Seite gab es nicht viele Torchancen, die beiden Teams neutralisierten sich meist gegenseitig. Eher überraschend fiel somit das erste Tor für Lok, ein Weitschuss, der unter der Latte einschlug. Als ob die Sharks auf diesen ersten Treffer gewartet hätten, erzielten sie nach Wiederanpfiff den Ausgleich. Vera Gebert traf auf Pass von Karin Scherrer, leistungsgerecht ging es mit einem 1:1 in die erste Pause.

Das zweite Drittel war für den Leader ein Drittel zum vergessen, die mässige Leistung aus dem ersten Drittel wurde unterboten, ein Pfostenschuss von Karin Scherrer war die einzig nennenswerte Szene. Lok Reinach profitierte von einem Ballverlust bei der Auslösung der Sharks und ging bei Spielhälfte mit 1:2 in Führung. 

Fürs dritte Drittel reduzierten die Sharks einmal mehr auf zwei Blöcke. Doch erstmals in dieser Saison brachte dies nicht den gewünschten Effekt. Im Gegenteil, zehn Minuten vor Schluss lagen sie sogar mit 1:3 hinten. Lok Reinach hatte die erste und einzige Powerplaysituation des Spiels ausgenützt. Diese Szene hatte aber auch Emotionen ins Spiel gebracht und die Toggenburgerinnen spielten nun mit viel Tempo und Druck nach vorne. Das 2:3 fiel nach einem offensiven Freistoss, Karin Scherrer traf aus dem Slot auf Pass von Bettina Pfiffner. Drei Minuten später traf Bettina Pfiffner selbst, dieses Mal aus spitzem Winkel nach Pass von Chrigi Kündig. Vehement suchten die Sharks nun den Entscheidungstreffer, kamen vor der Sirene aber nur noch zu einem Pfostenschuss. So war der erste Punkteverlust für den Leader in dieser Saison Tatsache. Den Sieg wollten die Sharks aber natürlich trotzdem holen, dies zeigten sie auch eindrücklich. Nach 50 Sekunden in der Verlängerung musste Sarah Tischhauser nach einem Laserpass von Bettina Pfiffner vor dem Tor nur noch den Stock hinhalten, um das Game-Winning Goal zu erzielen.

Es folgt nun noch das letzte Spiel der regulären Saison, nach zwei Wochen Nati-Pause sind die Red Ants aus Winterthur in Nesslau zu Gast. Auch dieses Hinspiel war sehr eng gewesen, und auch hier kann ein heisses und umstrittenes Rückspiel erwartet werden.

Für alle Fans, die sich den Abschluss der Qualifikations-Runde nicht entgehen lassen wollen: das Spiel findet am 9. Februar wie immer um 20.00 Uhr in der Büelen in Nesslau statt.

Nesslau Sharks - Lok Reinach 4:3 n.V. (1:1, 0:1, 2:1)

Büelen, 45 Zuschauer. SR: Reut/Corti 

Tore: 17. Lüscher (Wyss) 1:0. 19. Gebert (K. Scherrer) 1:1. 29. Senn 1:2. 49. Wüthrich 1:3. 51. K. Scherrer (Pfiffner) 2:3. 54. Pfiffner (Kündig) 3:3. 61. Tischhauser (Pfiffner) 4:3.

Nesslau Sharks: A. Schläfper; A. Scherrer, O. Schläpfer, Gebert, K. Scherrer, S. Strübi; Roth, Eggenberger, Pfiffner, Wallnöfer, Tischhauser; D. Brunner, Kündig, Hodel, Grob, Beck; Caminada

Bemerkungen: Nesslau ohne: V. Strübi und Stricker (rekonvaleszent),  Forrer, M. Brunner, Kressibucher (abwesend)

 

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